Menschen in Früh- und Spätaufsteher geteilt


Es gibt zwei Chronotypen, die Frühaufsteher und Spätaufsteher, in der Wissenschaft auch als Lerche und Eule bezeichnet. Bei beiden Ausprägungen tritt mit dem 20. Lebensjahr jedoch eine Wende ein. Es verschiebt sich der Schlaf- und Wachrhythmus und im Alter leidet man deshalb an der „senilen Bettflucht“.

Die Veränderungen der inneren Uhr bewirken zirkulierende Faktoren im Blut. Von der zentralen Uhr im Gehirn aus werden Körpertemperatur, Schlaf, Blutdruck, Verdauung und Hormonausschüttung gesteuert. Synchronisiert wird diese durch das Licht, das durch die Augen einfällt.
Die innere Uhr hängt von der genetischen Abstammung ab. Wer früh munter ist, hat in der Regel einen Schlafrhythmus von 22 Uhr bis 6 Uhr und ist ein Lerchentyp. Wer 12 Uhr abends schlafen geht schläft meist bis 9 Uhr früh und gehört zum Typ der Eule.

Haben Menschen keine gesellschaftlichen Zwänge mehr, können sie ihren Chronotypen voll ausleben. Es hängt von jedem selbst ab, wie viel Schlaf er braucht um in seinem Rhythmus zu bleiben. Wer jedoch zu lange gegen seinen Biorhythmus lebt, kann gesundheitliche Folgen davontragen.

So ist es gesundheitsschädlich längere Zeit nur Nachtschichten zu machen. Wer viel Stress hat und dadurch nie mehr als 3 Stunden schläft, sollte dies nie länger als eine Woche tun. Meist holt sich der Körper den Schlaf irgendwann zurück. Wer langanhaltende Schlafstörungen hat, kann Depressionen hervorrufen.

Foto:  S. Hofschlaeger  / pixelio.de


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